Stressbewältigung

Stressbewältigung

Dir reicht es?
Homeoffice, fehlende soziale Kontakte, Stress beim Einkaufen, Homeschooling und Kinderbetreuung, unklare Krankheitssymptome, Einkommenseinbußen... - die derzeitige
Coronakrise bringt uns an nie in der Art dagewesene Grenzen.

Umso wichtiger ist es, eine positive Grundeinstellung nicht zu verlieren. Mit diesen Tipps stärkst du dein Nervenkostüm und findest zu einer gesunden Gelassenheit zurück:

1. Achte auf ausreichend Schlaf. Sowohl Körper als auch Geist regenerieren, wenn wir
schlafen. Sollten Stress und Sorgen den nächtlichen Erholungswert einschränken, sind
Einschlaf- und Entspannungsrituale hilfreich. Gut lüften, angenehme Lichtsituation, frisch
bezogene Bettwäsche und ein entspannender Kräutertee fahren das Gedankenkarussel sanft runter und versetzen uns in Schlafstimmung. Vermeide 1-2 Stunden vor dem Schlafengehen alles stimmulierende - anregende Getränke, Süßes oder Smartphone/TV.

2. Gönne dir täglich 10-30 Minuten oder bei Bedarf bewusste Zeit für Entspannung. Schließe die Augen, atme tief in den Unterbauch und spüre für diese Zeit nur
dich selbst. Halte die Achtsamkeit bei der Atmung, gehe nicht auf Gedanken ein.
Entspannungs- und Meditationstechniken sind äußerst hilfreiche Werkzeuge, um Nerven
und Geist zu trainieren und zu beruhigen. Online-Kurse und Anleitungen, beispielsweise
entführte Entspannungsreisen, helfen auch Einsteigern schnell zu relaxen und bieten kleine
Auszeiten zwischendurch mit Nachwirkeffekt.

3. Auch Hörbücher, Musik und online Tutorials bieten Inhalte, die individuell auf die eigenen
Bedürfnisse abgestimmt unterstützen. Oder wie wäre es mit Tanzen zur Lieblingsmusik!

4. Frische Luft, Sonne und Vitamine sind notwendige Gesundheits- und Immunbausteine.
Auch wenn die Möglichkeiten derzeit Einschränkungen unterliegen - sorge für tägliches Sauerstoff- und Nährstofftanken.

5. Yoga gibt es in verschiedendsten Stilrichtungen. Gemein ist all diesen Übungen, dass sie
einen holistischen Ansatz verfolgen, der Körper, Seele und Geist richtung Gleichgewicht
führt. Probiere es aus und finde für dich passende und wirkungsvolle Übungen zur
Atmung, Konzentration und für den Bewegungsapparat.

6. Melisse, Baldrian, Johanneskraut... - die Natur liefert uns natürliche Zutaten. z.B. in Form
von Tees oder Supplementen, die bei besonderen Stresssituationen die Beruhigung und
Entspannung fördern.

7. Häusliche Wellness und Rituale können ebenfalls Gutes tun - ein Wohlfühlbad, eine
Massage, ein gutes Buch, Kreativ - oder Gartenarbeit (auch auf dem Balkon oder mit
Pflanzen in der Wohnung). Sorge für sinnvolle Beschäftigung, Pausen zur Besinnung
und ein entsprechendes Umfeld in deinen Räumen.

8. Kommunikation ist eine weitere Notwendigkeit für unser Wohlbefinden. Teile deine Gedanken, Sorgen und Ängste - teile Ideen, Lösungen, Herangehensweisen! Dank
diverser Medien sind wir nicht allein und isoliert und weiter zum Austausch fähig. Freunde,
Familie, Kollegen oder online Communities - jeder hat Herausforderungen und darüber
zu sprechen nimmt Druck und das Gefühl, allein zu sein.

9. Trotz notwendigen Entertainment, Infotainment und Kommunikation - eine Offline-Zeit
kann eine notwendige Pause unterstützen. Ob geplant einmal täglich oder bei Bedarf.

10. Betrachte die Situation aus einer anderen Perspektive - trete aus vermeintlich
unlösbarem Chaos raus, reflektiere Herausforderungen von einer unbeteiligten, unbeeindruckten, unvoreingenommenen Position. Du wirst sehen, wie sich Dinge
relativieren und Demut einstellt. Wenn sich Umstände nicht ändern lassen, dann sind deren
Akzeptanz und Annehmen wichtig, um sich nicht gedanklich vereinnahmen lassen.